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Hier ist er nun, mein erster Renaissance Seelen Survival Guide 😀 Was das soll? Ich gebe dir heute meine Tipps und Tricks weiter, die mir auf meinem Weg enorm geholfen haben. Hast du manchmal das Gefühl, dass dir dein Kopf vor lauter Aufgaben und Ideen schwirrt? Vielleicht gesellt sich eine leichte Prise Panik dazu? Fühlst du dich erschöpft, weil du ständig irgendetwas arbeitest? Die Energie kommt einfach nicht mehr rein? Und wenn du an einem Projekt dran bist, wirst du schnell abgelenkt und der Haushalt erscheint plötzlich viel wichtiger als alles andere?

Mindestens eine der Fragen mit “Ja” beantwortet? Dann lies weiter.

Kann der Tag bitte 48 Stunden haben?

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Also ich schon.

Eine der Ressourcen, mit denen Renaissance Seelen gerne handeln würden wie Knastis mit Zigaretten, ist die Zeit.

Wenn gefühlt ALLES spannend ist, dann wünscht man sich natürlich, dass man einfach mehr Zeit hätte, das alles in Angriff zu nehmen. Tatsächlich ist das aber einer dieser Träume, die besser Traum bleiben sollten. Denn selbst wenn uns alle Zeit der Welt zur Verfügung stünde: Es wäre trotzdem nicht genug. Wir würden trotzdem immer noch mehr machen wollen. Es ist und bleibt wie eine Art Fluch. Aber was machen wir damit?

Wie viel Zeit habe ich überhaupt? Und wie verschaffe ich mir einen Überblick?

Ein ganz wichtiger Teil dieses Renaissance Seelen Survival Guide ist es, Dinge aus dem Kopf heraus aufs Papier zu bringen. Kann auch digitales Papier sein. Das Problem an unserem Geist ist nämlich, dass er Probleme fast immer größer erscheinen lässt, als sie sind. Das ist wie beim Kofferpacken! Wenn deine Klamotten (aka Gedanken) alle durcheinander und zerknüllt sind, hast du keine Ahnung, was du eigentlich alles dabei hast, und deinen Koffer (aka Gehirn) kriegst du auch nicht zu, weil er aus allen Nähten platzt. Das erzeugt Druck.

Falten wir unsere Klamotten ordentlich (Ja, ich weiß, ich bin auch ein Chaot. Aber dafür arbeitet man ja daran!), ist plötzlich noch Platz für Souvenirs 😉 und diese Souvenirs können neue Renaissance-Seelen-Leidenschaften sein! Na, wie klingt das? Also: In diesem Artikel habe ich genau beschrieben, was es mit Fokuspunkten auf sich hat. Die verwenden wir in unserem Renaissance-Seelen-Zeitmanagement. Wenn du dir quick ‘n dirty mal eine Übersicht verschaffen willst, wie deine Woche so aussieht, empfehle ich dir dafür Google Sheets. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

Beispiel für die Verteilung von Fokuspunkten

Schau dir das an: trotz meiner 30 Stunden Arbeit in der Woche habe ich immer noch relativ viel bewusste Fokuspunkt-Zeit. Und nach 18 Uhr ist offiziell Schluss. Das heißt nicht, dass man dann nicht immer noch kreativ werden darf, wenn es einen überkommt 😉 größere Aufgaben, die mehr Hirn-Kapazität benötigen, solltest du aber lieber früher am Tag machen. Diesen Blogartikel schreibe ich zum Beispiel gerade in meinem Fokuspunkt-Block am Montag-Morgen.

Überforderungspanik und Dinge vergessen

Ich weiß, es klingt so offensichtlich, aber es ist gar nicht so leicht, mal damit anzufangen: Schreib dir Dinge auf. Wenn dir eine Idee kommt, wenn du dich inspiriert fühlst, wenn du etwas erledigen musst: SCHREIB ES AUF. Du kannst dabei die Methode der Fokuspunkt-Notizbücher verwenden, oder dir einfach ein Notizbuch nehmen und alles da rein schmeißen. Leere deinen Kopf. Lass es alles aufs Papier. Dabei musst du für dich selbst entscheiden, ob dir ein einzelnes Notizbuch dann zu unübersichtlich wird, um jemals wieder etwas damit anfangen zu können. Ideen aufzuschreiben ist die sicherste Methode, sie nicht zu vergessen. Glaub mir.

Für die Überforderungspanik empfehle ich dir eine weitere Schreibmethode: die Morgenseiten. Mehr zu den Morgenseiten kannst du in Julia Cameron’s Buch “Der Weg des Künstlers” lesen. Kurz zusammen gefasst: frühs, bevor du irgendetwas anderes machst, schreibst du drei Seiten. That’s it. Schreib alles auf, was in deinem chaotischen Hirn herumschwirrt. Schreib blablabla. Es ist egal, solange du deine 3 Seiten vollkriegst. Wichtig: mach das jeden Tag. Ich garantiere dir, es nimmt dir so viel Druck aus dem Alltag, wenn du das Gedankenkarussell herauslässt.

Die verlockenden Ablenkungen

Ein Renaissance Seelen Survival Guide wäre definitiv nicht vollständig ohne Tipps, wie man mit Ablenkungen klarkommt. Denn mal ehrlich: Wenn einen tausend Dinge interessieren, ist ein potentieller Konzentrations-Störfaktor meistens nur Zentimeter entfernt. Hab ich Recht?

Wenn du das Gefühl hast, dass es dir schwerfällt, dich längere Zeit durchgängig auf eine Sache zu konzentrieren, fühl dich nicht schlecht. Du bist nicht allein. Hier meine besten Methoden für dich:

No no no!

Die No-no-no-Methode wurde von meiner Lieblingsautorin Margaret Lobenstine entwickelt. Die geht ganz einfach. Wenn du mal wieder kurz davor bist, irgendwas anderes zu tun als du eigentlich solltest, sag laut zu dir: no no no! Das ist im Grunde genommen nichts anderes, als den Welpen in uns zu erziehen. Hilfreich kann es übrigens auch sein, dich in eine Umgebung zu setzen, die NICHT verlockend ist. Also glaub nicht, dass du als Renaissance Seele in einer Bibliothek konzentriert arbeiten könntest. Zu viele spannende Bücher und so 😉

Fokus + Pause = Pomodoro Technik

Richtig krasse Konzentration können wir biologisch gesehen nicht lange halten. Wenn du keine kleinen erfrischenden Pausen zwischendurch machst, geht’s stetig bergab mit deinem Fokus. Eine schöne Methode, die ich gerne praktiziere, ist die Pomodoro Technik: 25 Minuten am Stück arbeiten, 5 Minuten Pause. Wiederholen. Du kannst auch andere Intervalle nehmen.

Ich persönlich liebe auch die passende Musik zum Arbeiten. Das ist typ-abhängig. Aber wenn du gut zu Musik arbeiten kannst, schau dir mal auf YouTube “Ambient Study Music” an. Manchmal findest du diese Videos auch schon mit der Pomodoro Technik kombiniert. 25 Minuten hörst du dann beruhigende Geräusche, die von 5minütiger Musik abgelöst werden. So weißt du genau, wann es Zeit für deine Pause ist. Ich verlinke dir mein Lieblingsvideo hier 😉

Pomodoro Technik mit Harry Potter Ambient Music

Freude und Ruhe nicht vergessen

In der Pomodoro-Technik habe ich schon ein bisschen darüber geredet: die Energie. Neben der Zeit ist Energie die Ressource, die Renaissance Seelen am meisten fehlt. Das hat auch einen einfachen Grund:

Als Renaissance Seelen vergessen wir häufig, dass wir nicht immer nur leisten können (auch wenn es uns Spaß macht!), sondern auch Ruhephasen benötigen.

Ich weiß, dass das total banal klingt, aber glaub mir: Ich habe schon mit so einigen Renaissance Seelen geredet. Und alle muten sich zu viel zu.

Nichtstun

Du kannst nicht viel leisten und funktionieren, wenn du nicht ab und zu einfach nichts tust (mal gezählt, wie oft in diesem Satz nicht(s) steht?!). Nichtstun muss übrigens nicht unbedingt bedeuten, dass du an die Decke starrst. Schau deine Lieblingsserien, vergrab dich in Cat-Content, leg dich raus in die Sonne, mach einen Spaziergang. Was ich damit sagen will: Plane dir bewusst Zeit ein, in der du nichts planst 😉 Witzig, oder? Aber so wichtig, sich auch einfach mal dem Fluss hinzugeben. Und wenn der Fluss sagt: Geh auf die Couch und bleib den ganzen Tag drauf? Dann tu das! Dein Energiehaushalt wird’s dir danken und du kannst umso erfrischter in deine neuen Projekte starten.

Multitasking smart nutzen

Dein Kopf ist bunt, dein Kopf ist toll, und ja, es stimmt, wenn du große, bedeutende Projekte angehst, bei denen du VOLL da sein musst, solltest du währenddessen nicht multitasken. Das sagen dir auch alle anderen Ratgeber. Und jetzt kommt das große ABER:

Wenn die Tätigkeiten klein genug sind, sammelst du als Renaissance Seele Energie, wenn du sie kombinierst.

Warum? Ganz einfach! Weil du komplexe Dinge toll findest und Herausforderungen liebst. Also: wenn du dich zeitlich und energetisch von deiner ellenlangen To-Do-Liste überfordert fühlst, dann schau mal, welche der kleineren Tätigkeiten du kombinieren kannst. Erstens macht das Spaß und zweitens sparst du Zeit 😉 Ein Beispiel gefällig? Ich hasse es, Haushalt zu machen. Als einzelne Tätigkeit. Es langweilt mich und ich empfinde es intern als Zeitverschwendung (was natürlich nicht so ist, aber ich will jetzt hier nicht in die Tiefenpsychologie abtauchen…).

Was mache ich? Ich verbinde zum Beispiel Geschirrspülen mit meinen Gesangsübungen. Dafür muss ich die Hände ja nicht frei haben. Und schon macht es gleich viel mehr Spaß! Ein anderes Beispiel: Wenn ich auf der Arbeit sehr repetitive Aufgaben habe, die nur wenig Konzentration fordern, höre ich nebenbei Hörbücher, die thematisch zu meinen Fokuspunkten passen. Und schwupp! Schleicht sich ein wenig mehr Fokuspunkt-Zeit in den Alltag hinein 😉

Welchen Teil des Renaissance Seelen Survival Guide brauchst du im Moment am meisten?

Sag mir, mit welchem Bereich hast du momentan am meisten zu kämpfen: Der Zeit, den Ablenkungen oder der Energie? Schreib’s mir gerne in die Kommentare.

Und wenn du keinen Plan hast und dich momentan einfach nur festgesteckt fühlst? Buche den Renaissance Seelen Call mit mir. Der ist kostenlos und geht eine halbe Stunde. Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst und wenn es zwischen uns beiden passt, helfe ich dir in einem 12-wöchigen Coaching, dein Potential als vieltalentierte Frau voll auszuleben. Du darfst den Call aber auch buchen, wenn du kein Interesse am Coaching hast. Cheers!

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