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Wenn du meinen Beiträgen schon etwas länger folgst, dann weißt du, dass Stress ein Thema ist, das mich sehr fasziniert. Obwohl es eigentlich in aller Munde ist, neigen wir doch immer noch dazu, mit Stress nur den Burnout zu assoziieren. Dabei ist der Burnout eigentlich der letzte Ausweg des Körpers, mit all dem Stress umzugehen, der sich über lange Zeit angesammelt hat. In diesem Artikel möchte ich dir 11 stressauslösende Glaubenssätze vorstellen, die du vielleicht auch in dir wieder erkennst. Diese Glaubenssätze machen dir den Alltag schwerer, als nötig. Ich zeige dir am Ende des Artikels noch eine Möglichkeit, wie du dich langsam von ihnen lösen kannst. Los geht’s!

1. Ich muss gemocht werden

Deinen Wert misst du daran, wie andere dich behandeln. Um dich gut zu fühlen, brauchst du konstante Bestätigung und Zuneigung von den Menschen, die dir wichtig sind.

2. Ich muss erfolgreich sein

Du bist sehr Erfolgs-orientiert und hast dabei überirdische Erwartungen an dich selbst. Es fällt dir schwer, dir selbst für etwas zu vergeben, das deiner Meinung nach nicht gut gelaufen ist (Dieser Glaubenssatz ist typisch für den Stresstyp Ameise).

3. Was denken die anderen von mir?

Du bist sehr sensibel, wenn es um die Meinungen anderer geht. So lässt du deine Entscheidungen von außen beeinflussen und machst vielleicht sogar Dinge, die du eigentlich gar nicht machen willst.

4. Ich schaffe es nicht allein

Du fühlst dich unsicher und klein und glaubst, dass du ohne die Hilfe anderer gar nicht klarkommen würdest. Du fühlst dich machtlos und nimmst andere Menschen als stärker und schlauer wahr als dich selbst.

5. Ich bin hilflos

Du glaubst, dass du keine Möglichkeit hast, dein Leben zum Guten zu wenden. Du fühlst dich hilflos und weißt nicht, wie du mit deinen Problemen, extern oder intern, jemals fertig werden sollst. Dabei steckt die Kapazität für Veränderung in allen von uns <3

6. Ich vermeide Konflikte

Konflikten und Konfrontationen gehst du lieber aus dem Weg, als sich ihnen zu stellen. Da ist Stress vorprogrammiert: Du machst Dinge lieber “mit dir selbst” aus.

7. Ich habe Angst vor der Angst

Du glaubst nicht daran, dass man auch mal Angst verspüren darf. Indem du dich selbst davor schützen willst und in deiner Komfortzone bleibst, entgehen dir Situationen, die dir gut tun könnten.

8. Ich muss perfekt sein

Ohh, der liebe Perfektionismus. Viele von uns kennen ihn. Der Glaubenssatz dahinter: Du denkst, dass es für alle Probleme die perfekte Lösung gibt. Du glaubst, alles sollte irgendwie flüssiger und umkompliziert funktionieren, würde man es nur richtig machen. Reality check: so etwas gibt es nicht.

9. Ich darf nicht die Kontrolle verlieren

Vielleicht denkst du, dass du “verrückt” wirst, wenn du gestresst bist. Du hast das Gefühl, die Zügel nicht mehr in der Hand zu halten. Deswegen versuchst du krampfhaft immer alles zu kontrollieren (dieser Glaubenssatz ist typisch für den Stresstyp Biene).

10. Ich mach’s entweder ganz oder gar nicht

In dieser Denkweise gibt es nur schwarz-weiß, keine Zwischenräume. Situationen sind entweder gut oder schlecht, Meinungen sind entweder falsch oder richtig.

11. Mir schwant Böses!

Du neigst zum Katastrophen-Denken. Du gehst meistens erstmal vom Schlimmsten aus. Das macht es dir schwer, überhaupt klarzukommen. Es ist ermüdend, immer nur Negatives vorherzusehen.

Wie du mit diesen stressauslösenden Glaubenssätzen umgehen kannst

Stressauslösende Glaubenssätze haben wir alle, da habe ich gar keine Zweifel. Wenn du durch diese 11 gegangen bist und keinen einzigen bei dir wieder erkannt hast? Dann schreib mir bitte, ich möchte dein Geheimnis erfahren 😀 als allzu menschlicher Mensch wirst du dich also definitiv im einen oder anderen Glaubenssatz wieder erkennen. Auch wenn es natürlich etwas anderes ist, diese Glaubenssätze mal so auf den Punkt formuliert zu lesen.

Was machst du jetzt damit? Meine 3 Tipps für dich:

  • Schreibe ein Stresstagebuch. Notiere dir, wenn du kannst, was deinen Stress ausgelöst hat und idealerweise welcher Glaubenssatz dahintersteckt. Das gibt dir mehr Klarheit über dich selbst.
  • Drehe deine Glaubenssätze um. Spiele mit den Bedeutungs-Nuancen und formuliere dir so eine ganz persönliche Affirmation. Wenn du zum Beispiel zum Perfektionismus neigst, könntest du dir sagen: “Ich muss nicht perfekt sein” oder: “Ich bin gut genug”. Schau mal, welche Formulierung das meiste Unbehagen bei dir hervorruft 😉 und die wiederholst du dann! So oft wie möglich.
  • Nutze EFT um Glaubenssätze zu lösen. Ich selbst mache das noch gar nicht so lange, empfinde es aber als recht kraftvoll. Du arbeitest beim EFT mit einem Mantra und bestimmten “Klopfpunkten” am Körper. Eine tolle Einführung findest du auf Laura Malina Seilers YouTube-Kanal: “Wie du mit EFT deine Ängste und Sorgen loslassen kannst“.

Welches sind deine nervtötenden Glaubenssätze, die immer Stress auslösen? Schreib’s mir in die Kommentare. Und falls du dich gefragt hast, was das mit dem Stresstyp Ameise und Biene auf sich hat: Mach meinen kostenlosen Stresstypen Test.

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